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Das Weingut

Im Jahr 1984 entschieden sich Baron Philippe de Rothschild, seine Tochter Philippine de Rothschild und Robert Mondavi für Scott Johnson von Johnson, Fain & Pereira als Architekten für das Weingut Opus One. Im Juli 1989 erfolgte der Spatenstich, der Bau der Anlage wurde 1991 abgeschlossen. Noch im selben Jahr feierten Baroness Philippine de Rothschild und die Mondavi-Familie ihre erste Ernte auf dem Opus One Anwesen. Opus One ist ein Wein, dessen Subtilität und Anmut sich genussvoll langsam offenbart – genau wie auch das Weingut selbst. Das Gebäude, das sich buchstäblich aus der Erde erhebt, enthüllt durch eine Kombination klassischer europäischer und moderner kalifornischer Elemente allmählich seine einzigartige Schönheit.

Der auf beiden Seiten von Kolonnaden umgrenzte zentrale Innenhof führt ein Architekturmotiv ein, das im gesamten Gebäude aufgegriffen wird. Das Weingut, wie auch der Wein, verbindet die Ästhetik der Neuen und der Alten Welt. Moderne Materialien wie kalifornisches Rotholz und Edelstahl bilden einen gelungenen Kontrast zu cremefarbenem texanischem Kalkstein.

Das ruhige Profil von Opus One fügt sich harmonisch in die natürliche Umgebung ein – die Weinberge und die sanften Hügel des Napa Valley – und ist zugleich eine Hommage sowohl an das Land als auch an das Licht.

Im Salon, dem förmlich elegantesten Raum des Weinguts, stehen italienische Opernstühle aus dem 18. Jahrhundert neben modernen Chenillesofas und veloursbezogenen Sitzgelegenheiten. Ein aus dem 15. Jahrhundert stammender Kaminsims aus Kalkstein ist mit hell glasierter, moderner Keramik verblendet. Der scheinbar widersprüchlich möblierte Raum ist das Ergebnis einer geschickten Kombination aus Stilelementen der Alten und Neuen Welt. Wie überall auf dem Anwesen sind auch hier die handverputzten Wände und Decken in Gips von blassgelber, doch leuchtender Farbe ausgeführt.

Das östliche Prinzip, dass ein Objekt und der umgebende Raum gleichermaßen wichtig sind, kommt in der Balustrade der spiralförmigen Treppe zum Ausdruck. Die Baluster sind in Negativraum „gegossen“. Auf ähnliche Weise fügt sich das Weingut selbst in das Land ein, von dem es umgeben ist. Der Architekt des Gebäudes, Scott Johnson, beschreibt Opus One als „verschlossen, wie ein Schmuckkästchen“. Seine hemisphärische Form schmiegt sich an die Erde an und ist von einem grasbewachsenen Wall umgeben.

Die Rotunde mit ihrem gelbglasierten Ambiente wirkt komfortabel und einladend. In ihrer Mitte dringt weiches Licht durch ein pyramidenförmiges Oberlicht und beleuchtet die spiralförmige Treppe, die zur Galerie hinunterführt – dem Haupteingang der Kellerebene von Opus One.

Die moderne, helle und bewusst einfach gehaltene Treppe wirkt wie die obere Ebene des Weinguts eher förmlich elegant. Ein Element, das zur Schaffung dieses Eindrucks beiträgt, ist der Einsatz von Spiegelbildern – ein in der klassischen europäischen Architektur verbreitetes Stilmittel.

Der Abstieg von der lichtdurchfluteten Rotunde zur schwach beleuchteten unterirdischen Ebene ist dramatisch – und das mit gutem Grund: Auf der unteren Ebene reift der Wein in den kühlen Kellern des Weinguts. Am Fuße der hellen Treppe ist bereits ein leichter Eichengeruch wahrnehmbar.

Auf einem runden Tisch in der Mitte des Treppenhauses steht eine üppig blühende Orchidee. Geruchlose Orchideen sind überall im Gebäude zu sehen. Ihre exquisiten Blüten vervollständigen das Gesamtbild des Weinguts, ohne die Weinherstellung zu beeinträchtigen.

Auf der unteren Ebene von Opus One werfen klassische Wandleuchten aus Metall Lichtparabeln an die schmucklosen Wände der Galerie. Gleich jenseits dieser Mauern beginnt unter idealen Kellerbedingungen gerade das zweite Jahr der Fassreifung des Weins.

Eine Allee führt von der Galerie weg und die Architektur leitet die Gäste zum Herz des Weinguts: dem Opus One Verkostungsraum. Hinter seinen Glaswänden lagert ein ganzer Opus One Jahrgang im Grand Chai, dem kühlen, halbkreisförmigen Keller, der direkt unter dem schützenden Erdwall liegt.

Eintausend Fässer liegen Seite an Seite im Grand Chai, wo der Wein im ersten Jahr nach der Lese gepflegt wird und in neuer französischer Eiche reift. In der Mitte des Grand Chai stehend hat man den Eindruck, als wölbe er sich der Unendlichkeit entgegen. In Wirklichkeit ist der Raum ein Halbkreis wie der darüber liegende Hof.

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